Äußere Leistungsdifferenzierung

In den Klassen 5 und 6 wird in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch eine „Äußere Leistungsdifferenzierung“ durchgeführt. Das bedeutet, dass die Schüler eine bestimmte Anzahl von Stunden in diesen Fächern nicht mehr im Klassenverband, sondern in Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsniveau unterrichtet werden. Ziel ist es, besser auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder einzugehen und sie individueller und zielgerichteter zu fördern.

Organisation

Þ      Im Deutsch- und Mathematikunterricht werden jeweils die leistungsstärksten Schüler der Klassen zu einem A-Kurs zusammengefasst. Alle anderen erhalten den Unterricht im Klassenverband oder in Lerngruppen als B-Kurs. Unter Umständen kann im zweiten Halbjahr auch ein C-Kurs gebildet werden, um zielgerichtet die leistungsschwächsten zu fördern.

Þ      Die Schüler werden in diesen beiden Fächern in zwei von fünf Wochenstunden in diesen Leistungsgruppen unterrichtet

Þ      Die Einteilung der Gruppen nehmen die Fachlehrer auf einer Klassenkonferenz  vor. Dabei wird der aktuelle Leistungsstand und der Grad der Ausprägung fachspezifischer Kompetenzen berücksichtigt. Die Gruppen in den einzelnen Fächern müssen nicht identisch sein. Ein Wechsel der Gruppen innerhalb des Schuljahres ist möglich.

Þ      Im Englischunterricht der Klasse 5 erfolgt keine Einteilung in Leistungsgruppen. Hier erhalten lernschwache Kinder zusätzlichen Förderunterricht in temporären Lerngruppen.

Þ      Im Englischunterricht der Klasse 6 werden im ersten Halbjahr die Schüler mit Lerndefiziten und im zweiten Halbjahr sprachlich besonders Begabte in speziellen zusätzlichen Kursen eine Stunde wöchentlich gefördert.

Þ      Für die Klassenarbeiten gelten für alle Schüler die gleichen Niveauanforderungen, um vergleichbare Noten auf den Zeugnissen zu erhalten.